CPM/HSI Synthese allein vermag Problem erstrebenswert zu lösen by Dr. Peter Meier, Reframing LEP, Bachmattstr. 23, 8048 Zürich
Die Automatisierung des Planungsprozesses mit selbst mit CPM kann nie besser sein, als ihn die Beteiligten mitverfolgen können und wollen. Beim konventionellen, primär diskursiven Vorgehen bestimmen oft nicht das Tempo des schnellsten und besten Mitarbeiters, sondern das des langsamsten und/oder dem sich rhetorisch am vernehmlichsten äussernden. Ein gutes CPM-System dagegen fördert den sinnvollen Dialog und damit HSI zwischen den Beteiligten und setzt ihn eigentlich voraus. Mit dieser Qualität können auch externe Partner und Betroffene eingebunden werden. Solange Antworten auf Fragen wie: "Wer ist wann für was verantwortlich?" "Was ist die Vorgaben für jeden Einzelnen", "Wie kommen wir voran?" und "Welche Konsequenzen hat das, müssen von wem daraus gezogen werden?" im Zentrum eines solchen Systems#3 stehen, können sie transparent allen Betroffenen zugänglich gemacht werden. Das Verantwortungsbewusstsein wird damit persönlich relevant geschärft, sofern keine Zweifel über die damit verfolget organisatorische Priorität besteht, und nicht weiter versteckten Absichten mit "Teile und Herrsche" effektiv zurück zum alten System#2 und damit in Pre-Trans-Traps drängen... Solang dass System#3 alle persönlich relevanten und persönlich neutralen unternehmerischen Aspekte hinreichend mit inhaltsleeren Umweltüberlegungen verknüpfend modelliert, kann damit der Strategie schnell angepasst und umgesetzt werden, ohne dabei die Dynamik des Operationellen unnötig zu beeinträchtigen. Im Idealfall sollten alle Pläne „lebende Dokumente" sein, die regelmässig anhand von aktuellen Ergebnissen auf den neuesten Stand gebracht werden, und wie im Nervensystem der Beteiligten, das des Unternehmens bilden. Das setzt Daten in Beziehung zueinander und macht sie somit noch wertvoller. Das ist aber nur mit entsprechend den Ausgaben- und Lebenserfüllungprinzipien strukturierten, iterativen Reporting-, Analyse- und Planungsprozess möglich und nur daraus ergeben sich genügend detaillierte Performance-Pläne, die überflüssige Diskussionen und damit mehr Reibungsverluste als die ganze Übung bringt, ausschliessen. Sofern sie effektiv in Reframing umgesetzt werden, sind entsprechende Reviews höchst nützlich für den Performance Prozess. Werden sie jedoch wie in konventionellen Systemen mangelhaft und ungenügend, lediglich systemisch umgesetzt, resultieren sie in einem chaotischen und unkoordinierten Prozess, dessen Aktionen nie zum gewünschten Ziel konvergieren. Ihre Divergenz verlängert den Korrekturzyklus, macht ihn auch noch ineffektiver und lässt ihn daher als unsinnig erscheinen. Jeder nach Systemqualität werden also Humansysteme entweder schlechter oder besser; Bemühungen zu ihrer Erhaltung führen wegen deren Geschlossenheit nur in ihre Selbstzerstörung. Um es richtig zu machen sind seit einiger Zeit einheitliche Technologie-Plattformen möglich, die den für die Lebenserfüllung der Betroffenen notwendigen Gesamtplan genügend wirklichkeitsbezogen zu operationalisieren ermöglichen, und das weltweit, dank Internet in Echtzeit - ebenso die immer wieder für eine hinreichende Anpassung sorgenden Review-Zyklen. Diese müssen damit nicht mehr von Katastrophen diktiert, über das Chaos zu Revolutionen führen, die meist lediglich in des Kaisers Neuen Kleider resultieren. Standardpläne#2 vermögen reelle betriebliche Aufgaben immer weniger zu optimieren, je mehr so vernetzt sind. CPM/HIS-integrierte Planung muss vielmehr darüber Teil der Kernkompetenz werden. Damit wäre z.B. die SAirGroup nicht untergegangen, sondern hätte, wie vollmundig suggeriert, in Europa neue Zeichen gesetzt! Nur damit wird das Verantwortungsbewusstsein im Unternehmen gefördert und eine enge Verbindung zwischen Plänen und Performance geschaffen, nicht durch schönredende Manager à la Eric Honegger. Das kann soweit gehen, dass Alarme rechtzeitig zu den Ursachen von Problemen führen, bevor nicht erwünschte Symptome einem zum Reagieren zwingen. Dafür müsse allerdings die Massnahmen im Einklang mit dem Unternehmensziele von den Betroffenen mit Rechtzeitig Projekt-Orientierten Kompetenzaustausch, RPOK ausgelotet werden und daraus folgend Änderungen von Datenstrukturen, Zugriffsrechten, Modellparametern etc., möglichst ohne das System offline zu schalten, ausgeführt werden. Diese Herausforderung lässt sich letztlich nur erfüllen, wenn es um mehr als bloss verlässliche mit CPM erreichbare finanzielle Resultate, hohe organisatorische Flexibilität und optimierte Business Performance geht; all dies muss mit HSI in der Lebenserfüllung der Beteiligten und Betroffenen eingebettet sein. Es geht also über die Zielsetzung, Planung, Kennzahlenerfassung, Analyse und Prognose zur nachhaltigen Maximierung der betrieblichen Effizienz von Unternehmen hinaus darum, die Leistungen und Erfolge eines Unternehmens ganzheitlich zu erfassen und mit der Strategie im Hinblick auf die Lebenserfüllung möglichst vieler mit HSI abzugleichen. |