Dr. Peter Meier
Reframing LEP, Bachmattstr. 23, 8048 Zürich
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Knackpunkt

Die persönliche Einstellung entscheidet über die Nachhaltigkeit von Entwicklungen.

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Die Aufgabe einer eigenständigen Swiss wurde von keinem Schweizer unterschrieben...

Lebens- durch Aufgaben-erfüllung

 

Engpass als Knackpunkt knacken, bevor es knackt: Nachhaltige Entwicklungen setzen eine weiterführende, mentale Einstellung der beteiligten Personen für das Erreichen einer erstrebenswerten Zukunft voraus. Das will mit einer Wissensarbeit mit Zukunft so umgesetzt werden, damit die Leute wieder auf Inhalte eingehen.

Der Knackpunkt der real vorherrschenden Wissen-schaft ist deren pre-trans-trapping der Wissensarbeit reeller Menschen im Namen ihrer Scheinobjektivität, die mittlerweile von ihr selbst entsprechend entlarvt worden ist.
 

Faszination: Nur reelle Menschen können Knackpunkte identifizieren. Im Kollektiv ist man davon bloss fasziniert, bis es knackt. Dem Letzteren hat Bundesrat Arnold Koller ausgerechnet am 1. August 1997 mit: ‚Die Schweiz braucht keine Propheten, weder in- noch ausländischedas Wort geredet, bis es 2001 mit dem Swissair Grounding im Kollektiv geknackt hatte. Mit der blossen Forderung, die Schweiz brauche Innovation, knackt es noch nicht wieder zum Erfolg zurück (Beispiel Swiss).
 

Der hier vertretene Ansatz ist ein rotes Tuch für Intellektuelle und die Systemhüter an Universitäten. Sie werden entweder bei gezielten Fragen bleich, verschanzen sich hinter ihren intellek-tuellen Feigenblätter, oder stellen sich einfach unverständig. In so einem Fall machten wir die Probe aufs Exempel: Was von ihnen eingebildete Manager als nicht zu verstehen vorgaben, erklärten wir 13-jährigen Schülern, und siehe da, sie verstanden und dann konnte ich mit den Managern wieder weiter arbeiten.

Szenario: Wir führen das System ein, welches die Innovationsgrenzen sprengt, indem wir reelle Menschen über ihre LdA-Einschaltsequenz wieder bewusst dazu befähigen, sich den sieben Grundfragen des Lebens und Wirkens zu stellen.

Die Wissenschaft habe menschliches Verhalten oft als Resultat rationaler Entscheidungsprozesse erklärt. Doch in letzter Zeit sei ein Paradigmenwechsel zu beobachten: Der Einfluss emotionaler Faktoren auf Urteilsprozesse und Verhalten werde immer eindeutiger nachweisbar – nicht nur in der wissenschaftlichen Forschung, sondern auch in der Praxis von Politik und Wirtschaft. So steht es im Nationalen Forschungsschwerpunkt «Affektive Wissenschaften: Emotionen im individuellen Verhalten und in sozialen Prozessen». Man nehme damit eine führende Position in dieser «affektiven Revolution» ein. Der NFS "Affective Sciences" sei weltweit eines der ersten interdisziplinären Forschungsnetze, das sich in dieser Breite mit Emotionen befasst. Die Erforschung der psychobiologischen Emotionsmechanismen könne zu einer Verbesserung der körperlichen und psychischen Gesundheit sowie des Wohlbefindens am Arbeitsplatz und im Familienleben beitragen. Da Emotionen eine zentrale Rolle in sozialen Beziehungen und Gruppen spielen, hänge die soziale Stabilität moderner Gesellschaften nicht zuletzt davon ab, wie gut die Menschen mit ihren Gefühlen umgehen können. Die Forschungsbefunde des NFS können diese sozialen Emotionsfunktionen fördern. Das Zentrum des NFS befindet sich an der Universität Genf. Der Leiter, Prof. Dr. Klaus Scherer, steht der international führenden «Geneva Emotion Research Group» vor und wird vom Nationalfonds finanziert.

 

Man kann eben nur das verstehen worüber man keine Anmassungen hat, woran die eigene Position hängt. Einmal wurde ich von einem bekannten Professor zu einem Vortrag eingeladen. Als ich ohne Wissen um seine Begriffsdefinition mit einem Begriff etwas anders tat, rastete er aus...

Betroffenheit: Es zeigt sich, dass wer sich statt der Wissenschaft und deren Peer Group Filz zu verschreiben, die Grundfragen des Lebens in seinem Szenario mit der ihm eigenen Wissensarbeit verantwortet, erst die notwendige Voraussetzung für die Kanalisierung seiner Betroffenheit in Innovation erfüllt hat. Das ist, was die Schweiz braucht, Systeme, welche Eigeninitiative fordern und fördern, und Denksysteme für eine in eine erstrebenswerte Wissensarbeit. Wer wie Arnold Koller meint , unser Staat und unsere Wissenschaft solle einfach blindlings der Zeitgeistkunst folgen, muss wieder rechtzeitig als Teil des Problems erkannt werden können, selbst wenn er mit Schönrede vorgibt, dieses zu überwinden...
 

Hier geben wir Begriffen kein Eigenleben - durch intellektuelle Diskussionen; wir benützen sie als HINWEISE auf das, was für die Lebenserfüllung der Beteiligten relevant IST und WIRKT - wie bei Formeln in der Physik...

Entscheidungs- und Handlungsbereitschaft: Systemhüter (Typ 2) verstehen unseren Ansatz als Angriff auf ihre Position. So sagte darauf angesprochen der erwähnte Prof. Scherer sofort abschliessend, er sei in einem wichtigen Meeting. Solche Typen verstehen es, Betroffene (Typ 1) in ihr Drama, angefangen von Statistiken bis zu "Heiligen" Kriegen, einzubeziehen. Unsere Umfragen zeigen, das in den meisten Betrieben bis zu 80% der Mitarbeitenden in solche Dramen verwickelt sind – mit ALLEM was das menschlich und wirtschaftlich bedeutet. Damit ist die Handlungsbereitschaft einer kritischen Anzahl Typen 2 gefragt.
 

In den Naturwissenschaften hat, wer etwas verstanden hat, kein Ausdrucksproblem. In den Humanwissenschaften ist es umgekehrt und das weist vom Ansatz her auf deren Denkkatastrophe hin!Nach der Krise dieser Geisterwissenschaft Anfangs dieses Jahrhunderts wird diese statt reformiert, mit Nationalfondgeldern in so genannten Kompetenz-zentren verdichtet. Damit werden darüber hinaus führende Aktivitäten noch besser ausgegrenzt, wie man, z.B. Bundesrat Couchepin 2005, das auch mit der Alternativmedizin dort versucht, wo sie wirksam wird und den Interessen der Pharma-industrie mit ihren Nebenwirkungen im Weg steht...

Istzustand und Ausreden: Solange das öffentliche Wissenschaffen die gewissenhafte innere Wissensarbeit reell gebliebener Menschen zu vereinnahmen und im Interesse der simplifizierenden Systemhüter zu beschränken versucht, statt sie zu fördern und zu fordern, akzentuiert sich der Reformstau bis zu weitern Groundings. Unsere Luftwaffe wurde 2005 vom Blick nach entsprechenden Vorfällen, als „Schrott Air“ bezeichnet und man spricht von der Armee als einer Chaostruppe; die Armee ist zum Spielball der Parteipolitik verkommen. Was nützt es uns wenn die ETH ein Top Ranking in einer Welt hat, in welcher die Wissensarbeit nicht mehr erstrebenswert konvergiert?

Arbeit ist nicht mehr Heimat im Sinne von stabiler Umgebung und gleich bleibender sozialer Einbettung. Ganz zu schweigen vom eigentlichen Arbeitsinhalt, der sich in vielen Branchen im Zeichen maximaler Bereitschaft zu Flexibilität und Reaktivität sowie im Zuge technologischer Umwälzungen mit einer Rasanz wandelt, welche Arbeitsorganisationen und die darin Tätigen laufend vor neue Aufgaben stellt. Die ETH Zürich packt jetzt dieses grosse und virulente Thema institutionell auf neue Weise an: Anfang April ist im Departement Management, Technologie und Ökonomie (D-MTEC) ein neues Zentrum für Organisations- und Arbeitswissenschaften (ZOA) gegründet und bestehendes Know-how dorthin überführt worden. Entstanden ist es aus dem Institut für Hygiene und Arbeitsphysiologie (iha) und dem Institut für Arbeitspsychologie (ifap).

Damit denkt man erst nach einer Flutwelle, bzw. Neustens gemäss Prof. Scherer nach Humankatastrophen über die damit verbundenen Emotionen nach, statt über die ihnen zu Grunde liegenden Denkkatastrophen hinaus vorauszudenken.

Am Schweizer Radio DRS spricht man seit April 2005 in diesem Zusammenhang von KAK - Konzentriertem Apokalyptischen Konsensschwachsein...
 

Der Dienstleistungssektor der in der Schweiz 2005 70% der Arbeitnehmer beschäftigt, basiert seine  Wissensarbeit weitgehend auf Grundlagen ohne Zukunft, post-normal, vermehrt auf Beliebigkeit!

Hinweis auf den Sollzustand: Leider müssen wir Ihnen an dieser Stelle mitteilen, dass mehr vom Gleichen, auch mit von mir aus emotionalem Schönreden, nicht mehr weiter führt. Wir fördern und fordern über alle anders lautenden Anmassungen hinaus die Zurückbesinnung auf wirklichkeitsbezogene Grundlagen und vor allem, die Schliessung der gefährlichen Lücke in Bezug auf die Modellierung reeller Humansysteme. Nachhaltige Unternehmens- und Zukunfts-entwicklung braucht mehr als die vorherrschende, lediglich Form- und VerbreitungsGebende Informatik; wir fördern, fordern und liefern darüber hinaus die hinreichende BedeutungsGebende Informatik bis hin zu operationalisierbaren Plattformen. Damit können erst Methoden die etwas taugen, wieder zur Anwendung kommen. Vor dem Grounding der Swissair, gemäss Bilanz 6/2005 auf dem Höhepunkt der Fahr- und Nachlässigkeit, war z.B. hinter einer Fassade von Schönreden u.a. eines Eric Honeggers und einer Beatrice Tschanz, nicht einmal mehr die Buchhaltung aktuell. Die bittere Wahrheit ist: Die Schweizer Kompetenz hat sich, nicht nur im Luftverkehr, in Luft aufgelöst...
 

Wir fordern letztlich eine Volksinitiative für eine WissenSchaft mit Zukunft und fördern die Grundlagen dafür. Mit Emotionen à la Prof. Scherrer et.al. ist auch mit den Millionen des Nationalfonds kein Staat mehr zu machen. Zumal Emotionen eigentlich die Konsequenz verdrängter Gefühle und unrealistischer Gedanken sind. Die Vorfälle auf der Titanic haben das überdeutlich gemacht! Nun will der gute Professor wohl die kleinen Titanic-Vorfälle in der Schweiz erforschen - als ob wir mit dem Bergier-Bericht noch nicht genug von dieser Art der Pseudo-forschung  hätten. Damit machen Intellektuelle aus der Not in diesem Lande mit Steuergeldern einfach ihre Tugenden und Budgets!

Lehre aus der Geschichte: Das hatten wir schon mal, 1515 bei Maringnano und beim Grounding der Eidgenossenschaft 1798 durch Napoleon bei der Schlacht von Grauholz. Im ersten Fall lernt die Schweiz 430 Jahre vor dem Rest von Europa auf sinnlose Kriege zu verzichten, 1848 raffte sich die Schweiz nach der schmählichen Bevormundung durch Napoleon und den bis heute verdrängten Opfern an Leben und Gut dazu auf, die modernste Verfassung Europas, hundert Jahre vor den anderen Ländern einzuführen. Im Jahre 2005 versuchen Intellektuelle und die meisten Schweizer Systemhüter im autonomen Nachvollzug der EU hinten nach zu rennen. Nach der Degeneration der Moderne in der Postnormalität gibt es nur noch einen Ausweg aus der Sackgasse der Denkkatastrophe - der seit Platon vorherrschenden  Philosophie#2, die sich zur globalen Humankatastrophe ausufert. Dieser Feind der offenen Gesellschaft muss - mit und ohne Emotionen, mit und ohne Filz, mit Rechtzeitig Projekt-Orientiertem Kompetenzaustausch mit Wissensarbeit#3 überwunden werden. Damit eine Vorreiterrolle zu übernehmen ist die Schweiz, allen voran Zürich, historisch und von ihrer verbliebenen Substanz her prädestiniert - wer soll es sonst und wo tun? Oder wollen Sie weiterhin Geldströme mit Faszination um die Betroffenheit herum dirigieren, bzw. zusehen wie damit alles verwässert wird?

Wer soll die Betroffenheit in IHREM Unternehmen in eine erstrebenswerte Bewegung mit Zukunft bringen?
 

Weiterführende Umsetzung

[Up] [Dreiklang] [Innovationshemmnisse] [Bewegung aus Betroffenheit] [Die 7 Fragen] [Vorgehenskontext]

 

 Der Wirtschaftsstandort Schweiz braucht wieder eine Wissensarbeit mit Zukunft, das Spekulative hat bestenfalls eine Gegenwart...

©Copyright 2005, BGI AG Zürich

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