Anregung zu kinesiologischen Übungen
Die Welt ist klein geworden. Die Menschen sind per Internet und Handy überall miteinander verbunden. Alles scheint nur noch eine Frage des Geldes und der Technik. Wie sieht es aber auf der ebene der persönlichen Beziehungen aus? Immer mehr Menschen klinken sich aus der Leistungsgesellschaft aus, weil sie über deren meist nicht transparenten §-Gesetzmässigkeiten keinen Glauben, kein Hoffnung und zu wenig Liebe erfahren. Die Werteverlust, der dazu geführt hat, muss dann auf allen Ebene virtuell kompensiert und mit leblosen Produkten sublimiert werden und so „leben“ die Menschen für die davon profitierende Wirtschaft – auf Kosten der Umwelt und der weniger „Privilegierten“. Um den lebendigen Kräfte in unseren Seinszuständen wieder Wirkungsmöglichkeiten zu geben, lernen wir wieder statt nur aus der von Meinungen und der Werbung heraus angeregten Illusion mit den Ohren zu hören, mit den Augen zu sehen, mit der Nase zu riechen, mit dem Gaumen zu schmecken, mit den Händen zu tasten und innerlich wieder zu spüren was um uns ist, was uns gut tut und was nicht. Nur durch eigene sinnliche Erfahrung entstehen Beziehungen, zwischen uns, der Natur und in der Gesellschaft. Nur daran wir ein Mensch reell und kann das Leben sinnvoll erleben.
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Aktives Zuhören
Das Wesentliche ergibt sich nur aus der Wahrheit über unsere Wahrnehmung; die ist nur in der Stille und der Ruhe in unserem Inneren, in uns Selbst zu finden. Tiefe Töne hören, verbindet uns mit der Tiefe des Meeres, mit dem rauschen unseres eigenen Blutes. Höre mit ganzem Körper hin, mit Haut und Haaren, damit du dich mit dir selbst verbindest, eine Einheit mit deinen ganzen Sinnen herstellst. Unsere Kopf- und Nackenbeweglichkeit wird vom Hörnerv gesteuert. Der Hörnerv ist für die Wahrnehmung zuständig und für die Aufnahme der Klangbilder in uns. Hören und Tastsinn ist auch auf engste miteinander verbunden. Wir müssen lernen zu horchen, und unseren Einsichten zu gehorchen.
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Äusseres und Inneres Sehen
Um unsere gewohnte Sichtweise zu überwinden, muss man der eigene Wahrnehmung vertrauen, sich von der Intuition führen zu lassen, und das bedeutet, auf den eigenen Beinen stehen zu lernen. Die eigenen Entscheidungen und Wahlen sind zu treffen. Individuelle Lösungen sind gefordert. Alte Erfahrungen müssen sich immer wieder neuen Begebenheiten anpassen. Eine neue Wirklichkeit, eine neue Wahrheit taucht auf. Wir sind zu sehr damit beschäftigt, mit unseren Augen das zu erhaschen, was unserem EGO schmeichelt.
Unsere Augen sind paarweise vorhanden. Sie liefern uns die Welt in räumlichen Bildern. Mit der Übung des gezielten Sehens, können wir deren virtuell einbildende Illusion auflösen und von Innen heraus das Auszubildende wieder in seiner Entsprechung aussen erkennend, zur Einheit mit der Natur, mit unserer Seele, mit unserem Umfeld und der Wirklichkeit gelangen. Die Zirbeldrüse ist dabei die Kommandozentrale. Die steht eng mit der Hypophyse im Kontakt, die für eine Anzahl der bio-chemischer Vorgänge in unserem Körper zuständig ist.
Geben Sie sich dafür z.B. die innere Anweisung etwas „Grossartiges“ in einer gewohnten Umgebung zu sehen, und Sie werden staunen, was Sie bisher übersehen haben. Dann können Sie das auf das Zuhören und Erkennen von dem, was Sie in Ihrer Lebenserfüllung im Workshop und im Alltag erweitern und Sie werden erleben, dass er damit nicht mehr grau ist... |