Einstieg in die Komfortzonen | ||
Bei der Umsetzung der WissenSchaft mit Zukunft geht es um die Zuständigkeiten in den KZ=Komfortzonen und die Antworten der Beteiligten auf die sie definierenden Grundfragen im dem Projekt entsprechenden Kontext: | ||
| KZ11: | Wer produziert was, Jobs und Arbeiter? Der Zeitgeist plädierte dafür, dass Menschen ihren Lebensweg an Drogen, Medikamente, Produkte und Systeme abgeben und ihren Verstand psychopolitisch korrekt, an dem vom ihm eingebildeten Mind! Bereits werden „verhaltensoriginelle“ Kinder und Jugendliche mit Hilfe von „Ritalin“ behandelt – aus dem Zappelphilipp wird das nette Mädchen, der nette Knabe von nebenan. Mit solchen Denk- steuern wir auf Humankatastrophen zu. Es beginnt im Streit um die Ideologisierung, in dem „man“ dann in Diskussionen vom Thema abkommt. Das verführt selbst die institutionalisierten Wissenschaften zur Selbstverortung in der Orientierung an sich selbst. Damit wird sie aber in ihren Kontroversen, Teil des Problems, als dessen Lösung sie sich vorgibt! Die Probleme dieses Landes verlangen eine strukturelle Neuorientierung, und die muss in den Köpfen einer kritischen Anzahl von Systemhütern beginnen. Diese findet man, wenn überhaupt noch, auf Grund von Versprechen, höchstens in der SVP. Diese wird sonst, und davor hat Ueli Maurer bereits gewarnt, in die gleichen Bahnen abgleiten, wie bei fast allen die bisher an die Macht gekommen sind. | |
| KZ12: | Blick in die Zukunft, Qualitätssicherung, Aufgaben und Vorarbeiter: Die Welt der Wissenschaft ist von der Wirklichkeit abgeschottet, wo sie sich kritisch und kontrovers definiert. Sie fordert und fördert damit entsprechende Mentalbetriebssysteme! Jeder der noch auf sein Gewissen hört, weiss, dass dies eine sich selbstzerstörende Einstellung ist. Jeder der noch Augen zum Sehen und Ohren zum Hören hat, findet dafür mehr Beweise, als ihm lieb ist! Die Mentalbetriebssysteme der Systemhüter werden noch immer weiter gehender als man es sich eingesteht, von der so genannten Humanwissenschaft und ihren Intellektuellen geformt. | |
| KZ13: | V1-real operationelles Denkvitalsystem Die erste Kontroverse ist bereits in Platos und Aristoteles Denkfehler vorprogrammiert, die den Wirklichkeitsbezug ausschliesst, bzw. sich im Fall von Aristoteles einfach anmasst, ohne ihn im Experiment zu verifizieren. Erst die Aufklärung brachte eine gewisse Besserung, doch da war der Mentalvirus bereits sattelfest eingeführt. Die über 2'400 Jahre alte Denk- ist so in immer mehr sinnlosen Diskussionen zur veritablen Humankatastrophe ohne Hoffnung auf Lösungen geworden. Es ist endlich Zeit für das Ende der Geister- und Geisteswissenschaften als Leitwissenschaft des allgemeinen Wahns. Die Lösung liegt nicht in der Gegenüberstellung von beliebigen Meinungen, und dafür Geld abzuzocken ist eine kriminelle Handlung. Die Intellektuellen verfügen jedoch erwiesener- und von ihnen selbst erklärtermassen über keine Grundlagen mit Zukunft, geschweige denn für den Umgang mit Humansystemen. Dies angefangen von sich selbst, über ihre Peer Groups, ihre Fakultäten, ihrem Beziehungsfilz, bis hin zur Politik der Schweiz – nicht zuletzt, weil sie von ihren Prinzipien her sich dem Wirklichkeitsbezug verweigernd, sich mit ihren Meinungen à la Platon, wie früher die Alchemisten in den Naturwissenschaften, Wirklichkeit anmassen. | |
| KZ14: | AVP-aktuelle Verbesserungs-Prozesse, Manager "In der Wissenschaft gibt es (nach Meinung der klassischen Philosophen) keine Kontroversen. Taucht so etwas wie eine Kontroverse in einem wissenschaftlichen Disput auf, rät Leibniz den Streithähnen, sich zusammenzusetzen und das Problem gemäss wissenschaftlicher Methodik durchzurechnen. Dann sei die Kontroverse vom Tisch." Mit diesem Ansatz ist die Schweiz, mit der Forderung im einzigartigen Bundesbrief seit 1291 über die Arglist der Zeit hinaus gehend, in Frieden wohlhabend geworden. Nun soll das mit einer grundsätzlich kontroversen Wissenschaft aus der Welt gechattet werden! Dagegen verwehren wir uns mit dem Lebenswirklichkeitsbezug#3! Wissenschaft ist nicht dazu da, ihre internen Streitigkeiten kalkulierbar, sondern Probleme vorbildlich lösbar zu machen; dafür taugt offensichtlich die mit sich im Widerstreit stehende Philosophie als Basis nicht! Die Schweiz darf nicht zur globalisierten Beliebigkeit verkommen, wie das den Intellektuellen (bis hin zu gewissen Bundesräten) erklärtermassen vorschwebt. | |
| In der Wissenschaft soll es keine Kontroversen geben, vielmehr mache das Fehlen von Kontroversen die Wissenschaft gerade aus. So dachten Aristoteles, Bacon, Galileo, Descartes, Leibniz und Kant - um nur einige zu nennen. Kant schreibt in der "Kritik der reinen Vernunft" (B VII): "Ob die Bearbeitung der Erkenntnisse, die zum Vernunftgeschäft gehören, den sicheren Gang einer Wissenschaft gehe oder nicht, das lässt sich bald aus dem Erfolg beurteilen. Wenn sie nach viel gemachten Anstalten und Zurüstungen, so bald es zum Zweck kommt, in Stocken gerät, oder, um diesen zu erreichen, öfters wieder zurückgehen und einen anderen Weg einschlagen muss; imgleichen wenn es nicht möglich ist, die verschiedenen Mitarbeiter in der Art, wie die gemeinschaftliche Absicht verfolgt werden soll, einhellig zu machen: so kann man immer überzeugt sein, dass ein solches Studium bei weitem noch nicht den sicheren Gang einer Wissenschaft eingeschlagen, sondern ein blosses Herumtappen sei." | ||
| Taucht so etwas wie eine Kontroverse in einem wissenschaftlichen Disput auf, rät Leibniz den Streithähnen, sich zusammenzusetzen und das Problem gemäss wissenschaftlicher Methodik durchzurechnen. Dann sei die Kontroverse vom Tisch. Wissenschaftliche Streitigkeiten seien in diesem Sinne mathematisch lösbar oder anders gesagt: philosophisch kalkulierbar. Man müsse lediglich die Methode richtig, also gemäss der Logik, anwenden. Dann könne Forscher "gottgleich" der zu untersuchenden Natur die wahre Antwort entnehmen. Mit dieser letzten absurden Behauptung hat Leibnitz den Wirklichkeitsbezug der seriösen Wissenschaft auf das Rechnen reduziert und damit als primitiv, der darüber wortgewaltigen Philosophie, zur Unterwerfung unter ihre zersetzende Kritik, zum Frass vorgeworfen. Damit ist einmal mehr das Kind mit dem Bade ausgeschüttet – wie das u.a. der Bergierbericht mit der Schweizer Geschichte und die expo.02 subtil mit der Schweizer Kultur gemacht hat, was seit 1997 vom Collegium Helveticum mit der seriösen Wissenschaft der ETH vom Prinzip der dort vorherrschenden Weltanschauung her, zum bittern Ende einer dem Zeitgeist und dessen Arglist unterworfen Schweiz führen soll. | ||